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Trauer des Vereins um Stefan Werner

Liebe Website-Besucher, liebe Weggefährten und -gefährtinnen,

Stefan Werner, der Geschäftsführer des Paritätischen Thüringen, ist gestorben. Er war dem bith e.V., der unter dem Dach des Paritätischen besteht, eng verbunden - und uns persönlich auch. Deshalb ist es uns wichtig, unsere Trauer und unser Beileid an dieser Stelle zu veröffentlichen.

Der Brief des Vorstands von barrierefrei in Thüringen, bith e.V., im Wortlaut:

"Wir haben Stefan Werner verloren. Für immer. Noch ungläubig und in tiefster Trauer müssen wir akzeptieren, was nicht akzeptabel erscheint. Wie kann es sein, dass uns Stefan Werner genommen wurde? Mit ihm haben auch wir nicht nur einen ganz wichtigen Unterstützer verloren, sondern einen großartigen Menschen. Auch für die Sache der Barrierefreiheit ist er, wenn nötig, ausgerechnet auf die Barrikaden gegangen. Er hat sich überhaupt nie gescheut, auf die Barrikaden zu gehen, wenn es um soziale Gerechtigkeit ging. Er hat Barrikaden errichtet, wenn es um den Schutz derer ging, die auf Unterstützung angewiesen sind. Er hat Barrikaden eingerissen und den Weg frei gemacht für Neues, für Besseres, für Gutes und ist dabei immer er selbst geblieben. Ein kluger, humorvoller, empathischer Mensch, für den die Menschen das Wichtigste waren. 

Wir nehmen schmerzlich Abschied von einem Freund. Wir werden Stefan Werner im Herzen behalten. Für immer. 

Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, seinen Freund*innen, seinen Kolleg*innen und allen, die mit uns um Stefan Werner trauern."

Wir machen mit: Aktion am 5. Mai im Erfurter Rieth

bith ev Handicap Simulationsanzug Inklusion

Am Freitag, dem 5. Mai findet der europäische Protesttag der Menschen mit Behinderung statt. bith e.V. ist dabei: Am Proteststand des  MitMenschen e.V. am Berliner Platz in Erfurt unterstützen wir mit einer Mitmachaktion. Kommen Sie hin und seien Sie dabei!

Der Proteststand findet von 11 bis 17 Uhr am Stadtteiltreff Berolina im Erfurter Rieth, Berliner Straße 11, statt. Hier können Sie ausprobieren, wie es ist wenn man - wie fast eine Million Deutsche - am „Grünen Star“ erkrankt ist. Dann sieht man die Welt wie durch eine Röhre. Um das selbst zu erleben, setzen Sie die Simulationsbrille „Grüner Star“ auf und gehen Sie zum nächsten Hauseingang oder die nächste Treppe hoch. Mit der Brille mit der altersbedingten Makula-Ablösung sehen Sie in der Mitte Ihres Sichtfeldes: nichts, nur ein rundes, graues Loch. Nicht ungewöhnlich im zunehmenden Alter. Fünf bis zehn Prozent der Über-85-Jährigen sehen genau so und sie nutzen dennoch Straßenbahnen, gehen einkaufen und zum Arzt.

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Erfolgreiche Teilnahme am Inklusionstag

Als bith e.V. waren wir beim ersten Thüringer Inklusionstag dabei. Am Stand von Der Paritätische Wohlfahrtsverband Thüringen konnten interessierte Besucher den Handicap-Anzug anprobieren und nach dem Testen eigene Schlussfolgerungen ziehen. Wir kamen mit vielen verschiedenen Menschen über Probleme und Herausforderungen ins Gespräch.

Der Inklusionstag war Teil des Tags der offenen Tür am Landtag. Auch deshalb waren neben Interessierten und Passanten auch Politikerinnen unterschiedlicher Parteien am Stand und kamen u.a. mit Petra Michels ins Gespräch. Zu ihnen zählte die Landtagspräsidentin Birgit Pommer, früher Birgit Keller, worüber wir uns sehr gefreut haben.

Petra Michels von bith e.V. im Gespräch mit Landtagspräsidentin Birgit Pommer beim Thüringer Inklusionstag

 bith-eV-Vorsitzende Petra Michels gemeinsam mit den Mitgliedern Eberhard Tölke und Claudia Karell beim Inklusionstag in Erfurt, Thüringen