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Sensibilisierung für Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen, dazu zielorientierte Schulungsangebote und Seminare

Foto von den Füßen einer Fußgängerin und ihrem weißen Stock, mit dem sie den Gehwegrand abtastetDer weiße Stock – Mobilitäthilfe für blinde MenschenRegelmäßig führt bith e. V. Seminare zur Sensibilisierung für die Belange von Menschen mit Beeinträchtigungen durch. Die TeilnehmerInnen erwerben Kenntnisse über die verschiedenen Sinnesbeeinträchtigungen und/oder körperlichen Einschränkungen. Den TeilnehmerInnen wird nahegebracht, welche Möglichkeiten es für Menschen mit Beeinträchtigungen gibt, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Besonderen Wert legen unsere Seminarleiter auf Praxis und Selbsterfahrung. Wie orientiert man sich, wenn man nichts sieht? Welche Möglichkeiten gibt es, mit einem gehörlosen Menschen zu kommunizieren? Welche Schwierigkeiten muss ein Rollstuhlfahrer überwinden? Zum Beispiel wurden für einige Veranstaltungen Rollstühle bereitgestellt. Die TeilnehmerInnen konnten selbst versuchen, eine zehnprozentige Steigung oder einen Bordstein zu überwinden.

Ein weiterer Schwerpunkt ist der Abbau von und Ängsten in der Kommunikation mit Menschen, die eine Beeinträchtigung haben.

Über die Sensibilisierung zu den Belangen von Menschen mit Beeinträchtigung hinaus werden arbeitsweltbezogene Kenntnisse vermittelt

  • über die Durchführung von barrierefreien Veranstaltungen,
  • zur Vorbereitung von Sitzungen und Arbeitsgespräche, an denen Menschen mit Beeinträchtigung teilnehmen,
  • über Hilfen für eine gleichberechtigte Kommunikation mit Menschen mit Beeinträchtigung,
  • zur Gestaltung von barrierefreien Dokumenten,
  • zur barrierefreien Gestaltung von Räumen und Gebäuden.
  • Diese Seminare zur Sensibilisierung werden individuell an die jeweiligen TeilnehmerInnen angepasst, in der Regel bezogen auf das jeweilige berufliche Umfeld.

Einige Beispiele:

Schulung "Gemeinsam einen barrierefreien Weg gehen - Abbau von Barrieren in den Köpfen"

Barrierefreiheit war ein Thema der rot-rot-grünen Jugendverbände Thüringens während ihres Beethovencamps im August 2018. Unter dem Motto "Gemeinsam einen barrierefreien Weg gehen - Abbau von Barrieren in den Köpfen" gaben Dozentinnen von bith e. V. Auskunft über die Fragen:
Was ist alles anders, wenn man wenig oder gar nichts mehr sehen kann?
und:
Kommunikation bei Hörverlust - wie ist das möglich?
Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten sich mit Hilfe von Simulationsbrillen in die Lage Betroffener versetzen. Dazu gab es viele Informationen und Tipps. In einem offenen Erfahrungsaustausch wurde schließlich diskutiert, wie man Kommunikation und Information so gestalten kann, dass Menschen mit Seh- oder mit Hörbehinderung in die tägliche Arbeit einbezogen werden können.

Tagesseminar „Sensibilisierung für die Belange und Probleme von Menschen mit Sehbehinderung“

Im Rahmen der Weiterbildung von Bundesfreiwilligen, die ihren Dienst in sozialen Einrichtungen leisten, wurde 2016 von bith e. V. ein Tagesseminar über die Belange von Menschen mit Sehbehinderung durchgeführt. Mit Hilfe von Simulationsbrillen konnten die TeilnehmerInnen selbst erfahren, wie man sich orientiert und bewegt, wenn man (fast) nichts sieht. Weiterhin standen die Bewältigung von Alltagssituationen, Kommunikation und das Erlernen von Begleittechniken im Mittelpunkt.

Personaltag „Barrierefreiheit im Paritätischen Thüringen“

2016 führte der Paritätische einen Personaltag zum Thema „Barrierefreiheit“ durch. bith e. V. war an der Konzeption und Durchführung dieser Weiterbildung für mehr als 50 MitarbeiterInnen federführend beteiligt. ExpertInnen in eigener Sache, also Menschen, die selbst eine Beeinträchtigung haben, stellten den MitarbeiterInnen des Paritätischen dar, wie sie ihren Alltag bewältigen und welche Barrieren sie überwinden müssen. Arbeitsbezogen konnten die „Paritäter“ an Workshops zur aktiven Einbeziehung von Menschen mit Behinderung in Arbeits- und Beratungsgespräche, zur barrierefreien Gestaltung des Gebäudes und zur Selbsterfahrung teilnehmen.

© www.bith-ev.de wird gefördert durch den Behindertenbeauftragten aus Mitteln des Freistaats Thüringen.