Erfahrungsaustausch „Barrierefrei/er wohnen für ein selbstbestimmtes Leben - Gemeinsam was tun in Thüringen“

Für den 28. September 2017 lud bith e. V. zum Erfahrungsaustausch „Barrierefrei/er wohnen für ein selbstbestimmtes Leben - Gemeinsam was tun in Thüringen“ nach Erfurt ins Bildungshaus St. Ursula. Zu der nichtöffentlichen Veranstaltung wurden StadtplanerInnen, EntscheidungsträgerInnen, VermieterInnen, PraktikerInnen, ExpertInnen in eigener Sache und MieterInnen mit Beeinträchtigungen eingeladen. Ziel des Erfahrungsaustausch war es, Standpunkte aus Sichtweise des jeweiligen Akteurs darzulegen, über Aktivitäten zu berichten, Probleme zu analysieren und gemeinsam Lösungsansätze zu finden. Einleitend wurde festgestellt, dass aus Sicht der Vereinsmitglieder der Bedarf an bezahlbarem barrierefreien Wohnraum in Thüringen noch nicht ausreichend gedeckt werden kann.

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Stellungnahme von bith e. V. zur Novelle zum Thüringer Gleichstellungsgesetz

Mit einer Stellungnahme zur Novelle zum Thüringer Gesetz zur Gleichstellung und Inklusion von Menschen mit Behinderungen (ThürGiG) bringt sich bith e. V. in das laufende Gesetzgebungsverfahren ein. Die Stellungnahme wurde von Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam erarbeitet. Dies ist für uns besonders wichtig, da sich bith e. V. stets dafür einsetzt, dass nur mit den Betroffenen gemeinsam Entscheidungen getroffen werden sollten und nicht über deren Köpfe hinweg.

Die Stellungnahme wurde am 14.08.2018 an das Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie gesendet. Text der Stellungnahme:

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Entwicklung und Herstellung von Lehr- und Hilfsmitteln

Arbeit mit dem Modellbaukasten. Verschiedene Personen legen mit den Holzbausteinen das Modell einer Querungsstelle.Arbeit mit dem ModellbaukastenFür eine selbstbestimmte Mobilität sind blinde und sehbehinderte Menschen auf taktil und visuell kontrastierende Informationen im öffentlichen Verkehrsraum angewiesen. Bodengebundene Blindenleitsysteme übernehmen diesbezüglich eine wichtige Funktion in Bezug zu Sicherheit, Wegeleitung und Orientierung. Damit Betroffene in die Planung dieser Bodenleitsysteme einbezogen werden können, hat bith e. V. gemeinsam mit der Fachhochschule Erfurt und der Markusgemeinschaft Hauteroda einen Modellbaukasten für eine taktile und visuelle Darstellung von Blindenleitsystemen im öffentlichen Verkehrsraum entwickelt. Mit Hilfe von Holzbausteinen können Modelle von Fußgängerüberwegen, Haltestellen und anderen Verkehrsraumsituationen gelegt werden. Diese Verkehrssituationen sind dann nicht nur sichtbar, sondern auch ertastbar. So können blinde und sehbehinderte Menschen in die Planungsprozesse zur Gestaltung des öffentlichen Verkehrsraums einbezogen werden.

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